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Relevant ist das neue sexy

Hören wir auf, die Kunden mit belangloser Kommunikation zuzumüllen – seien wir lieber relevant! Dass dieser Gedanke zukunftsweisend ist, sehen gemäss einer Studie auch Marketing Executives aus aller Welt so.

Auf den Einzelkunden zugeschnittene Kommunikation – das ist, was alle gerne möchten, aber die wenigsten tun. Das zeigt eine Studie von Adobe. Die befragten Personen sehen bei der massgeschneiderten Kommunikation aktuell das grösste Potenzial. Auch der besseren Nutzung von Marketing-Tools zur Segmentierung und zum Targeting von Daten messen sie grosse Bedeutung zu.

Herausforderungen im 2019

Wie die Studie erwähnt, ist dies nur zu meistern, wenn die Unternehmen sich mit der Customer Journey ihrer Kunden auseinandersetzen. Das ist den Studienteilnehmern bewusst: So kommt dem Management der Customer Journey bei einem Drittel der grösseren Unternehmen im 2019 hohe Priorität zu, eng gefolgt von Targeting, Personalisierung sowie Kundendaten-Management. Auch weit oben ranken Content Marketing und Marketing Automation – zwei unverzichtbare Komponenten im datenbasierten Marketing. Was sie verbindet, ist die Relevanz.

Relevant – aber wie?

Den Begriff «Relevanz» kennt die Medienbrache schon lange. Sie versucht denn auch, Relevanz immer wieder neu und verbessert herzustellen – durch Regionalität, Schnelligkeit, besonders gute Recherche oder packende Aufbereitung. Auch im Online-Marketing ist der Begriff bekannt, jedoch im Kontext der Suchmaschinen-Optimierung (SEO).

Der Mix von datenbasiertem Marketing, Content Marketing und Marketing Automation ermöglicht eine neue Dimension von Relevanz. Heute geht es darum, die richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt dem richtigen Kunden zu vermitteln – und das automatisch und laufend.

Wir bei Partner & Partner haben für diese performante Relevanz eine Formel entwickelt:
(Inhalt + Daten) * Automatisierung = Relevanz

Nachholbedarf in der Schweiz

Schweizer Unternehmen kommunizieren noch selten auf diese Weise. Offenbar haben sie die Bedeutung noch nicht erkannt oder es eilt ihnen nicht, ihre Kundenansprache zu optimieren. Einige wenige haben jedoch mit datenbasierten Ansätzen begonnen. Dazu gehört zum Beispiel Betty Bossi. Derweil wird in anderen Ländern bereits über KI-gesteuerte Automatisierung gesprochen, also darüber, dass die Logik der Automatisierung selbständig lernt.

Sicher ist: Die meisten Kunden sind froh, wenn sie nicht mehr belanglose, sondern für sie relevante Inhalte bekommen. Das zahlt sich auch für die Unternehmen aus – durch mehr treue Kunden und höhere Umsätze.

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